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Kanalkreuzfahrt der AG 60plus war gelungener Ausflug :

Senioren


Zwei Busse waren vonnöten, um alle Teilnehmer der Kanalkreuzfahrt der AG 60plus Gevelsberg zum Schiffsanleger zu transportieren. Viele strahlende Gesichter bewiesen: Auch dieser Ausflug war wieder eine gelungene Veranstaltung.

Von Hans Sturhan (Text) und Günter Dabruck (Foto). Zwei Busse brauchte die Arbeitsgemeinschaft 60 plus, um alle Interessenten an der Kanalkreuzfahrt nach Hamm-Rünthe zu bringen.

Dort stieg man um in die Monika III, die eigens für diesen Zweck gechartert war. Vorsitzender Günter Dabruck begrüßte neben den Mitgliedern auch die AWO-Gruppe Silschede und viele Gäste. Das Schiff fuhr zunächst in östlicher Richtung bis zum Dattelner Meer, so wird diese Kreuzung der Wasserstraßen genannt.

Dann ging es in nördlicher Richtung weiter, vorbei an dem umstrittenen Kraftwerksprojekt auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Beim Überqueren der Lippe wies der Skipper auf den Dammbruch vor zwei Jahren hin, bei dem sich das Kanalwasser aus acht Kilometern Länge in die Lippe ergossen. Damals hatten Sperrtore weiteren Schaden verhindert. Diese Technik wurde unter anderm abgefragt in dem Schiffsquiz, das Hans Sturhan nach dem reichhaltigen Mittagessen veranstaltete. Aber auch Seemannslieder wurden fröhlich mitgesungen, geleitet von Günter Dabruck.

In Olfen wendete das Schiff und überquerte so in luftiger Höhe zweimal die Bundesstraße 235 (Richtung Münster). Vor dem reichhaltigen Kuchenbuffet kapitulierten selbst die größten Tortenfreunde und dann folgte die Siegerehrung. Punktgleich waren sieben Teilnehmer für ihr gutes Wissen um die Schifffahrt zu ehren: Mit Sekt und Urkunde stellten sie sich dem Fotografen.

Inzwischen war die Monika III wieder in den Datteln-Hamm-Kanal eingebogen und erreichte pünktlich ihr Ziel zur Rückfahrt nach Gevelsberg. Die strahlenden Gesichter bildeten einen Kontrast zum grauen Himmel. Wie heißt es doch so schön: Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern!

 

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