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SPD Vogelsang diskutierte mit heimischen Vereinen :

Ortsverein


Der SPD-Ortsverein Vogelsang diskutierte mit Vereinen und Bürger/innen. Foto: Ulrich Schunke.

Von Ulrich Schunke (Text und Foto). Die Terminkoordination für das Jahr 2010 der Vereine, Verbände und Kirchen war einer Tradition folgend auch zum 20. Mal Anliegen des SPD-Ortsvereins Vogelsang.

Der erste Bürger dieser Stadt, Bürgermeister Claus Jacobi, hatte auch zum sechsten Mal ein offenes Ohr und ein weißes DINA-4 Blatt zur Hand, um die Anliegen der Vertreter von Vereinen, Verbänden, der Kirche und den Bürgern des Ortsteils Vogelsang festzuhalten.

Angesichts der prekären Haushaltssituation machte er deutlich, dass die Verteilungsspielräume immer enger würden. Trotzdem sei er zuversichtlich, dass es gelingen werde, das drohende Haushaltsdefizit von 5,9 Mio. € aus eigener Kraft abzuwenden.
„Langfristige Projekte wie das Stadtentwicklungskonzept Berge/Vogelsang werden dem Rotstift nicht zum Opfer fallen“, versprach BM Claus Jacobi.

Mut macht das Erfolgskonzept, die frühere Johanneskirche zu einem Haus der Bürger zu entwickeln. So dient es jetzt als Stütz- und Ausgangspunkt bürgerschaftlichen Engagements.
Regina Potarczyk, die Quartiermanagerin für die Ortsteile Berge/Vogelsang, hat die Johanneskirche zum Stützpunkt für soziale und kulturelle Zwecke entwickelt.
Der Sportplatz am Hundeicken wird voraussichtlich bis Ende des Jahres einen Kunstrasenplatz erhalten.

Der Vorsitzende des FC Gevelsberg Vogelsang J. Deitenbeck bittet die Vogelsanger Vereine, ähnlich wie beim 1. Vogelsanger Familienfest gemeinsam ein Eröffnungsfest zu gestalten. „Vergesst mich nicht als Torhüter aufzustellen“, so Pastor Weber. Es entstand der Gedanke eines Einweihungsspieles.

Unzufrieden waren die Vogelsanger mit der Baustellensituation an der B7; die Meinungen der Bürger wogten von Fehlplanung bis Arbeitsverweigerung. Der Bürgermeister erklärte, dass die Erneuerung der B7 unter der Regie des Landesbetriebs Straßen stehe und für ihn als Bürgermeister keine Möglichkeit bestehe einzugreifen. Er werde sich aber mit einem Brief an den Landesbetrieb wenden mit der Bitte bis Weihnachten Abhilfe zu schaffen.

Ähnliches gilt für den erneut verklebten Briefkasten am „Dorf Am Hagebölling“. Als Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge sei es nicht hinnehmbar, älteren Menschen die Möglichkeit zu nehmen, am Leben teilzunehmen, so die Meinung der Versammelten. J. Abresch und BM Claus Jacobi versprachen, sich brieflich an die Deutsche Post AG mit der Bitte um „wieder in Betriebnahme“ zu wenden.

 

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