Ennepe-Ruhr. Einen Rückblick auf den Bundesparteitag in Dresden im Oktober warfen die Jusos des Ennepe-Ruhr-Kreises bei ihrem Jahresausklang am vergangenen Freitag (4. Dezember) in Wetter mit Hilfe von Foto-CDs. Wichtigster Teil der Foto-Schau war natürlich die Verleihung des Wilhelm-Dröscher-Preises 2009, die auf dem Parteitag stattfand.
Die Jusos EN selbst waren im Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Aktionen gegen Rechts“ hatte sich ihre Kampagne „Fall nicht auf braune Flötentöne rein“ als bestes Projekt durchgesetzt.
Insgesamt hatten die Jusos EN mit ihrem „vorbildlichen Engagement gegen eine menschenverachtende Ideologie“, wie es die Kuratoriumusvorsitzende des Wilhelm-Dröscher-Preises und ehemalige Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bei ihrer Laudatio ausdrückte, den zweiten Preis gewonnen. Dieser war mit 1500 Euro dotiert.
Der heimische Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer sprach beim Jahresausklang der Jusos in Wetter noch einmal seine Anerkennung für diese Initiative aus. Alle demokratischen Kräfte seien aufgerufen, nicht nur wachsam zu sein, sondern aktiv gegen rechtsradikale Kräfte in unserer Gesellschaft zu kämpfen.
In diesem Zusammenhang nannte er als positives Beispiel unter anderem auch die „Woche für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt“, die die Stadt Gevelsberg im Januar 2010 bereits zum dritten Mal begeht und an deren Zustandekommen er vor drei Jahren maßgeblich beteiligt war. So hatte er das Innenministerium des Landes NRW für eine Unterstützung des Projekts gewinnen können.