Sonja Dehn und Hubertus Kramer im Düsseldorfer Landtag. "Das Leben menschlicher machen", dafür stand auch der sozialdemokratische Landesvater Johannes Rau. Gevelsberg/Düsseldorf. Ein Wiedersehen mit dem Rhein gab es am Donnerstag (14. Januar) für die Gevelsbergerin Sonja Dehn: Die Studentin der Rechtswissenschaften, die im Juni dieses Jahres zu den 187 „Abgeordneten“ des zweiten nordrhein-westfälischen Jugendparlaments in der Landeshauptstadt gehört hatte, stand den Mitgliedern des „echten“ Hauptausschusses im NRW-Landtag an diesem Tag Rede und Antwort über die Ergebnisse und ihre Erfahrungen mit dem „Jugendlandtag“.
Jeder NRW-Landtagsabgeordnete darf seit dem Jahr 2008 jeweils einen jungen Menschen zum Jugendparlament nach Düsseldorf entsenden. Der „Jugend-Landtag“, der bisher immer kurz vor den Sommerferien tagte, diskutiert dann über drei Tage unterschiedlichste Themen – im Jahr 2009 waren dies Möglichkeiten zur „Leistungsüberprüfung von Schulen und Lehrern“ und „Initiativen gegen Gewalt, Drogen, Cyber-Mobbing und Killerspiele“ gewesen.
Dabei lernen die jungen Leute den normalen Arbeitsalltag der Abgeordneten in Düsseldorf kennen. Sonja Dehn war auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Hubertus Kramer Mitglied des Jugendlandtages 2009 geworden.
Dort hatte sie schnell eine der Sprecherfunktionen der SPD-Fraktion im Jugendlandtag bekommen – und auch am Donnerstag im Hauptausschuss des Landtages war sie eine der engagiertesten Gesprächspartnerinnen unter den geladenen rund 20 jungen Gästen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Sonja Dehns Resümee des Jugendlandtages: „Eine gute Sache!“
Ihre Erwartungen an diese Tage seien mehr als erfüllt worden, sagte die 20Jährige, die nach den Kommunalwahlen für die Gevelsberger SPD im Ausschuss für Schulen, Kultur, Sport und Freizeit sitzt. Sonja Dehns Ratschlag zum Jugendlandtag: „Weitermachen!“