
U. Schunke
Kalt und düster war es am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr; der Ortsteil Vogelsang war zwar weitgehend Schnee- und Eisfrei, aber viele hatten Mühe das Restaurant „Am Ufer“ zu erreichen.
Die provisorische Verkehrsführung an der Baustelle Hagener Str. (vom Dorf am Hagebölling bis Intertrac) und die dadurch bedingte Verengung der Gehwege stellt besonders für ältere Mitbürger, Müttern mit Kindern und Gehbehinderte eine unüberwindbare Hürde dar.
Dagmar Heine, Anwohnerin der Hagener Str., beklagte anlässlich des Dämmerschoppens des SPD-Ortsvereins Vogelsang zudem eine starke Verunreinigung der Gehwege durch die Hinterlassenschaften von Hunden. Der sowieso schon sehr enge Gehweg sei jetzt ein Parcour mit wahrhaft olympischen Ausprägungen, scherzte sie zerknirscht.
„Hundebesitzer, die ihre Hunde ihr Geschäft in öffentlichen Grünanlagen, Gehwegen und sonstigen öffentlichen Räumen machen lassen begehen eine Ordnungswidrigkeit“, so Detlef Raufelder, „der Name des Hundebesitzers muss dem Ordnungsamt mitgeteilt werden, nur so kann der Hundehalter belangt werden“.
Beklagt wurde außerdem das Sicherheitsrisiko, das vom Bahnübergang im Poeten ausgeht. Bürger haben beobachtet, dass oftmals Züge diesen Bereich ohne sichernde Beschrankung befahren. Eine Kreuzungsvereinbarung mit der Talbahn GmbH steht schon seit langem aus – erst dann kann mit dem Umbau des Kreuzungsbereichs begonnen werden. Der Talbahn GmbH, die in finanziellen Nöten steckt, werden mit dem Umbau Kosten entstehen, die sie derzeit nicht tragen kann. Die Gefahr, die vom Betrieb der Talbahn momentan ausgeht, ist größer als der touristische Nutzen des Teckel, der diese Strecke saisonal befährt, so die Meinung der versammelten Bürger.