Ein Besuch im Rathaus ist Tradition bei den Besuchen von Kindern bedürftiger Familien aus Sprottau. Dort gibt es aus erster Hand Informationen über Gevelsberg und die Städtepartnerschaft. Gevelsberg. Zum zehnten Mal waren auch dieses Jahr Jungen und Mädchen aus der Partnerstadt Sprottau in den Osterferien zu Gast an der Ennepe. Was für die Gastgeber aus den Reihen des SPD-Stadtverbands bereits eine lieb gewordene Tradition wurde, ist für die Jungen und Mädchen von Sprotte und Bober nicht selten ein erster Abenteuertrip über die eigene Landesgrenze.
Hier erwartete die Gruppe mit ihren beiden Betreuern ein abwechslungsreiches sechstägiges Programm, das sie nicht allein Stadt und Leute, sondern auch sportliche und gesellige Angebote erleben ließ.
Erstmals machte der Trupp bei der Stadtrundfahrt auch am Wildgatter beim Ehrenvorsitzenden des Hegerings, Peter Schlieper, vom Neuen Forsthaus Station. Alle Jahre wieder sind das Schwimm in und der Erlebnispark und das Stadion Stefansbachtal gern besuchte Sportstätten, und natürlich loderte zur Gaudi von Groß und Klein auch diesmal das Osterfeuer.
Mitinitiator und Motor des Osterbesuchs, Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer, ließ es sich auch in der heißen Phase des Wahlkampfs nicht nehmen, die Aktion nach allen Kräften zu unterstützen und allen Gästen zum Abschied einen praktischen Reise-Trinkbecher mit auf den Weg zu geben.
Bürgermeister Claus Jacobi geleitete die Partnerstädter und ihre Gastgeber in den Ratssaal, wo neben einer süßen Stärkung und sprudelnden Erfrischung noch einiges Wissenswertes über Gevelsberg zu erfahren gab. Im Rahmen der 750-Jahr-Feier in unserer polnischen Partnerstadt im Juni soll es auch ein Wiedersehen für alle Kinder geben, die in all den Jahren einmal Ostern hier waren, stellte Volker Weiß in Aussicht: „Viele von ihnen sind jetzt schon erwachsen“, freut sich der stetige Begleiter der Osteraktion schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Zur Teilnahme am Stadtjubiläum haben sich bereits über 100 Interessenten angemeldet, ließ Claus Jacobi wissen. Vielmehr dürften es auch nicht werden, da mögliche Quartiere in Sprottau knapp würden. Für manch einen Aktiven der Osteraktion kein Problem, denn über die gemeinsame Sorge um die meist in armen Verhältnissen lebenden Kinder wuchsen längst tätige freundschaftliche Kontakte und zahlreiche Einladungen über alle Grenzen hinweg.