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Jugendschutz: Manuel Ashauer erläuterte beim SPD-Ortsverein Gevelsberg die Arbeit des Jugendamtes :

Ortsverein

Von Borris Kißler. Knapp dreißig Mitglieder des SPD-Ortsvereins Gevelsberg trafen sich am vergangenen Donnerstag in der Juliushöhe. Schwerpunkte bildeten die Themen „Kinder- und Jugendpolitik“ sowie eine Analyse der Landtagswahl in NRW. Mit Mandy Kraftscheck konnte zudem erneut ein neues Mitglied aufgenommen werden.

Klaus Bärenfänger, nicht nur Vorsitzender des größten Gevelsberger SPD-Ortsvereins, sondern beruflich auch als Leiter einer Erziehungshilfeeinrichtung, leitete mit einem kurzen Bericht über den „Fall Sina“ (das Hagener Mädchen verstarb nach langem Martyrium im Elternhaus) in das komplexe Thema des Kinder- und Jugendschutzes ein, Manuel Ashauer als Leiter des Gevelsberger Jugendamtes fachkundiger Referent, berichtete anschaulich und prägnant über die entsprechende Arbeit im Sinne der Regelungen des SGB VIII.

Babybegrüßungspaket und Zusammenarbeit mit Vereinen wie etwa über den Stadtjugendring, kompetentes und gut geschultes Personal im Amt wie auch im Jugendzentrum – dies und mehr soll insbesondere Präventionsarbeit leisten und für Vertrauen bei Eltern und Kindern in angebotene Hilfen sorgen, in Kürze dann noch ergänzt um das von der SPD beantragte schulpädagodische Konzept für die Stadt Gevelsberg.
Gänzlich auszuschließen, so die Fachleute, sind Fälle von Misshandlung und Vernachlässigung natürlich auch in Gevelsberg nicht – eine „Kultur des Hinschauens“ zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und Information des Jugendamtes bei entsprechendem Verdacht ist von Manuel Ashauer ausdrücklich erwünscht.

Eine kurze Analyse der Landtagswahl auf lokaler Ebene erfolgte durch Borris Kißler: Daß Hubertus Kramer als Direktkandidat mit fast 47 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis (selbst das traditionell konservative Breckerfeld ging für die CDU verloren), in Gevelsberg sogar mit über 52 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden sei (über drei bzw. über fünf Prozent mehr als vor 2004, damals gab es nur eine Stimme), spreche für den Abgeordneten und die Qualität seiner Arbeit, und dass die kleinen Parteien wie Grüne, FDP und Linke kaum mehr Zweit- als Erststimmen erhielten dafür, dass SPD-Wähler hier grundsätzlich, egal in welcher Koalition, eine starke SPD-Fraktion in Düsseldorf wünschen.

Die Regierungsbildung in Düsseldorf ist schwierig: Diesen und natürlich auch den Punkt des Jugendschutzes diskutierten die Sozialdemokraten im Anschluß an die beiden Tagesordnungspunkte umfassend.

 

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