Auf Einladung von MdL Hubertus Kramer besuchte die Gevelsberger Jugendfeuerwehr die Duisburger Hafenfeuerwehr. Gevelsberg. Ein einmaliges Erlebnis bereitete der Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer (SPD) der Jugendfeuerwehr Gevelsberg. Durch Kontakte aus dem Verkehrsausschuss des Landes ermöglichte er den jungen, angehenden Brandschützern der Feuerwehr einen Ausflug zur Hafenwache der Berufsfeuerwehr Duisburg.
Am Samstagmittag fuhren daher 8 Jugendfeuerwehrangehörige und 4 Betreuer, begleitet von MDL Kramer, dem Wehrführer Rüdiger Schäfer und dem Stadtjugendfeuerwehrwart
Marc-Andre Sbrzesny, zur Feuerwache 8 der Berufsfeuerwehr Duisburg.
Dort angekommen wurden sie von dem dortigen Wachabteilungsführer Meier in die Besonderheiten einer Hafenfeuerwehr eingewiesen.
Das Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehrmänner ist in den meisten Fällen nicht mit „normalen Feuerwehrfahrzeugen“ erreichbar. Daher stehen den Blauröcken der Wache 3 Boote zur Brandbekämpfung bzw. zur Technischen Rettung zur Verfügung.
Das große Löschboot hat eine Länge von 31,19 m, bei einer Breite von 7,50m. Der Antrieb besteht aus 2 Dieselmotoren mit einer Leistung von je 350 PS. Das Boot erreicht damit eine Geschwindigkeit von ca. 20 km/h.
Zum schnelleren und beweglicheren Einsatz stehen darüber hinaus noch 2 kleinere, sog. Angriffsboote zur Verfügung. Diese kleinen Feuerwehrboote sind hochmotorisiert und erreichen Geschwindigkeiten auf dem Wasser von bis zu 70 km/h.
Da ja bekanntlich alle Theorie relativ grau und trocken ist, luden die Berufsfeuerwehrmänner dann die gesamte „Gevelsberger Mannschaft“ zur Fahrt auf den 3 Booten ein.
Während die Fahrt mit dem großen Löschboot durchs Hafengebiet mit Abstecher auf den Rhein vergleichbar ruhig und trocken ablief, war die „Speedfahrt“ mit den 2 kleinen Booten ein einmaliges Erlebnis.
Eine Fahrt mit fast 70 km/h durch die Bugwellen der großen Rheinschiffe entspricht im Ungefähren einer Achterbahnfahrt durchs bzw. unter Wasser. Dementsprechend sahen auch alle Beteiligten aus. Es gab nicht ein trockenes Kleidungsteil mehr. Anzumerken ist dabei noch, dass nicht nur die jungen Brandschützer ausgesprochen Spaß bei der ganzen Sache hatten.
Nach fast zweistündiger Fahrt legten die Boote wieder an der Hafenwache an.
Die frisch getauften „Wasserratten“ der Feuerwehr Gevelsberg bedankten sich herzlich bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr Duisburg und bei MDL Hubertus Kramer für dieses einmalige Erlebnis. Nach dem letztjährigen Besuch bei der Flughafenfeuerwehr Köln/Bonn und dem jetzigen Besuch bei der Hafenfeuerwehr der Berufsfeuerwehr Duisburg warten alle jungen Brandschützer der Jugendfeuerwehr Gevelsberg schon jetzt auf das nächste durch
MDL Kramer organisierte Erlebnisevent.