(c) André Sicks
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Bericht zum Neujahrsbrunch des OV Gevelsberg

Neujahrsbrunch lieferte einen Rückblick, Ausblick und Einblick zugleich

Rund fünfzig Gäste konnte die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Gevelsberg, Elke Kramer, am 07. Januar 2018 zum alljährlich wiederkehrenden Neujahrsbrunch begrüßen. Und auch in diesem Jahr waren die Sozialdemokraten wieder einmal zu Gast im Hippendorf und wurden dort nicht nur herzlich willkommen geheißen, das Küchenteam unter der Leitung von Gerd Laake hatte abermals gezaubert und ein leckeres Buffet aufgebaut, das keinerlei Wünsche offenließ.

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2017 – Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Traditionell begann dieser Neujahrsbrunch mit einem Rückblick auf das vergangene und einem Ausblick auf das gerade begonnene Jahr. Elke Kramer berichtete über die vielseitigen Aktivitäten des Ortsvereins, die wieder einmal einen guten Mix aus politischer Information und Diskussion sowie gemeinschaftlichen Aktivitäten bildeten.

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So bescherte zum Beispiel eine Veranstaltung mit dem Thema „Gute Schule 2020“ ihren Besuchern einen informativen Abend, der darüber Auskunft gab, was in Gevelsberg gegen den Sanierungsstau in Schulen unternommen wird. Das Integrierte Entwicklungs-und Handlungskonzept (IHEK) für die Innenstadt war ebenfalls zum Thema gemacht worden und förderte einige Anregungen zu Tage. Zudem machte man sich als Ortsverein gemeinsam auf den Weg, um das Grenzgebiet zwischen Gevelsberg und Ennepetal zu erkunden und wurde dabei bei der Schaf- und Limousinzucht Kehrmann sogar musikalisch von dem Gevelsberger Trio „Dreckpäck“ begrüßt. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete im vergangenen Jahr dann eine Veranstaltung zur Pflegesituation im EN-Kreis, die mit Referenten aus allen Bereichen der Pflege hochkarätig besetzt war.

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Nicht so erfreulich war die Tatsache, dass man die Landtagswahlen verloren hatte und wenige Monate später dann auch noch bei der Bundestagswahl eine „herbe Schlappe“ hinnehmen musste. Die SPD tut gut daran, trotz Diskussion um die Beteiligung an einer großen Koalition in Berlin, ihren Erneuerungsprozess weiter fortzusetzen. Nach Aussage von Elke Kramer sei dies von großer Wichtigkeit und absolut notwendig. Gleichwohl sei man stolz darauf, dass die heimischen Kandidaten Hubertus Kramer und René Röspel ihre Direktmandate geholt haben. Dies sei ein Beleg für das Vertrauen, das sich die beiden Mandatsträger in den Jahren ihrer Abgeordnetentätigkeit erworben haben. Auch in diesem Jahr will der größte der fünf Gevelsberger SPD-Ortsvereine mit zahlreichen Veranstaltungen über aktuelle politische Themen informieren und seine Gemeinschaft innerhalb der „sehr stabilen“ Mitgliederschaft pflegen.“

Dass der Mitgliederbestand trotz Fluktuation nach wie vor stabil bleibt, dafür sorgen die Neumitglieder. So konnte Elke Kramer beim Neujahrsbrunch mit Seyfullah Köse den Vorsitzenden des Integrationsrates in Gevelsberg als neues Mitglied begrüßen und ihm sein Parteibuch aushändigen.

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Spannende Einblicke geliefert

Im zweiten Teil des Neujahrsbrunchs begrüßte Elke Kramer mit dem Fernseh-Moderator, Autor und Reporter Marc Schulte (WDR Lokalzeit) ein echtes Allroundtalent und einen „Ennepetaler Jungen“. Gewohnt charmant und mit feinem Witz stand er Rede und Antwort und berichtete unter anderem davon, wie man eigentlich zum Fernsehen kommt. Eine Frage, die der 1977 in Hagen geborene und in Ennepetal aufgewachsene Fußballfan bereits unzählige Male gehört hat. Seine Antwort darauf ist daher auch immer gleich: „Den Weg dorthin gibt es nicht!“

Nach dem Abitur tauchte Marc Schulte zunächst in die Welt der Fachinformatik ein. Aber nach nur einem Jahr entschied er sich lieber für ein Praktikum im NRW-Lokalfunk. „Parallel dazu begann ich zu studieren: Germanistik, Linguistik des Englischen und Pädagogik.“ Hinzu kam ein Volontariat bei Radio Ennepe Ruhr. Es folgten rund zwei Jahre als Redakteur; danach der Wechsel zum WDR. „Dort war meine erste Station das junge Radio 1Live.” Insgesamt sieben Jahre war er dort als Autor und Reporter in Aktion und konnte so einiges erleben. In der Sportredaktion von WDR 2 hatte er es dann mit Borussia Dortmund und Schalke 04 zu tun. Und nun Fernsehen – Lokalzeit Duisburg. „Es lohnt sich – denn die Region am Niederrhein ist wirklich wunderschön. Das ändert aber nichts daran, dass ich als Ennepetaler ein echter Westfale bin. Und die einzig wahre Borussia ist für mich auch nach wie vor die Schwarz-Gelbe“, sagte er zum Ende des kleinen Smalltalks.

Für all seine Ausführungen und dafür, dass er danach auch noch für einige Fragen der Anwesenden zu Verfügung stand, erntete Marc Schulte viel Beifall. Als kleines Dankeschön überreichte ihm Elke Kramer in echtes Borussen-Überraschungspaket, das neben einer BVB-Quietscheente auch ein kühles Blondes beinhaltete.

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Verfasser: André Sicks

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